Sicheres auftreten und Nein sagen lernen einfach selbstsicherer werden. Hey mein Freund! 🙂 Fällt es dir manchmal schwer deine Meinung, deine Gefühle und deine Wünsche konkret darzustellen? Du kannst nicht wirklich deine Wertschätzung und Zuneigung gegenüber anderen zum Ausdruck bringen? Dann bist du hier genau richtig!
In diesem Beitrag bekommst du Tipps und Übungen um deine Selbstsicherheit zu steigern. Damit auch du klare Grenzen setzen kannst und selbstsicher in der Öffentlichkeit auftreten kannst. Aber auch deine Gefühle und Wünsche frei äußern kannst. Denn oft wünschen wir uns diese persönliche Freiheit uns einfach auszudrücken wie wir sind.
Selbstsicherheit definition
Es ist die Fähigkeit nein zu sagen, sich frei zu äußern, positive Gefühle zu zeigen, sicheres auftreten und freundliche Kontakte herzustellen. Kritisieren, streiten, gespielte Souveränität und durchsetzten eigener Interessen gehören nicht dazu. Ehrlich und einfach zu loben, erfordert mehr Selbstsicherheit als fachmännisch zu tadeln! Selbstsicheres verhalten meint jede sozial gebilligte Form des Ausdrückens eigener Gefühle und persönlicher Rechte.
Für Selbstsicherheit gibt es keine Form an die man sich einpassen muss. Ganz im Gegenteil verfügt sicheres auftreten gerade über die innere Freiheit, sich auch in belastenden Situationen deine persönlichen Rechte zu vergegenwärtigen und gemäß den besonderen Bedingungen der Situation und deiner eigenen Gefühlslage flexibel handeln zu können.
Selbstsicheres verhalten stärkt das Selbstvertrauen, doch nicht immer stößt sie auf Anerkennung. Der Selbstsichere behauptet sein Recht manchmal auch gegen die persönlichen Interessen anderer, die dann nicht bekommen, was sie wollen. Im Allgemeinen werden aber Personen geschätzt…
- …die einen eigenen Standpunkt haben und ihn offen vertreten.
- …die verantwortungsbewusst ihre Rechte behaupten.
- …die ihre Gefühle zeigen.
- …die Konflikte ansprechen und fair austragen.
Die Bedürfnisse und Wünsche von selbstsicheren Personen werden eher befriedigt als die der Selbstunsicheren, sie werden als Personen mit erkennbarem Profil respektiert. Und der Respekt der anderen spiegelt sich im Selbstbild wieder.
Was bedeutet dann Selbstunsicherheit?
Der wohl häufigste Grund für Selbstunsicherheit liegt darin, dass persönliche Rechte nicht wirklich akzeptiert werden, vor allem das Recht, Gefühle von Ärger, Enttäuschung, Zuneigung und Kränkung offen und direkt zum Ausdruck zu bringen.
Die Angst vor unangenehmen Folgen ist ein weiterer Grund für selbstunsicheres Verhalten. Dabei wird häufig der Verlust von Zuwendung und Anerkennung befürchtet. Auch negative Erfahrungen aus der Kindheit können zu Unsicherheiten führen.
Sicheres auftreten lernen und selbstsicher werden
Um jetzt selbstsicher zu werden schauen wir uns mal an im welchem Bereich wir und da genau stärken wollen, denn Selbstsicherheit kann man in folgende drei Kategorien unterteilen:
- Schlichte Selbstsicherheit
- Empathische Selbstsicherheit
- Konfrontative Selbstsicherheit
Die „Schlichte“ Selbstsicherheit“ besteht aus klarem Ausdrücken, eigener Meinungen, Gefühle und Rechte.
Beispiel:
- „Ich möchte ausreden.”
- „Darüber möchte ich erst ein wenig nachdenken.”
- „Ich möchte mein Geld zurück.”
Du hast das Recht..
- …auf eine eigene Meinung und diese offen zu sagen und zu ändern.
- ..auf deine eigenen Bedürfnisse, zu lieben, geliebt zu werden und diese Bedürfnisse über die anderen zu stellen.
- …selbst zu entscheiden, ob du die Bedürfnisse anderer erfüllst, und das recht hast Nein zu sagen, ohne dich schuldig zu fühlen.
- …auf Respekt von anderen angehört und ernst genommen zu werden.
- …auf alle deine Gefühle und darauf, diese Gefühle zum Ausdruck zu bringen, sofern sie nicht die Würde anderer absichtlich verletzen.
- Fehler zu machen, allerdings muss du dann auch die Verantwortung darüber übernehmen.
- auf Selbstbehauptung zu verzichten und dich so zu verhalten wie du möchtest (du übernimmst die Verantwortung)
Sicheres auftreten gelingt nur über die Verbesserung der realen Situation. Von daher heißt es wir müssen aktiv etwas tun um uns weiter zu entwickeln. Wie du siehst ist es ganz wichtig dir deiner Rechte bewusst zu sein. Denn jetzt weißt du ganz genau wie du dich verhalten sollst.
Schreibe dir diese Rechte ab und werfe immer wieder einen Blick darauf. Du kannst diese Liste auch in deinem Geldbeutel tragen und bei Bedarf anschauen. Versuche in der Realität zu üben und deine Rechte durchzusetzen.
Die „Empathische Selbstsicherheit“ vermittelt Verständnis und Einfühlsamkeit gegenüber dem anderen.
Beispiel:
Wenn zwei Leute während einer Sitzung laut miteinander schwatzen:
- „Ich bitte euch, leise zu sein. Eure Unterhaltung macht es mir unmöglich, die anderen zu verstehen.”
Wenn man jemandem kein Geld leihen möchte:
- „Du musst verstehen, dass ich derzeit Rechnungen zu zahlen habe und dir kein Geld leihen kann.”
Wenn man eine Einladung ablehnt:
- „Ich würde sehr gerne kommen, aber ich habe noch viel Dinge zu erledigen.”
Höre hierbei auf dein Bauchgefühl und auf den ersten Impuls. Sage ganz genau was du möchtest und bringe es deinem Gegenüber auf den Punkt.
Die „Konfrontative Selbstsicherheit„, wenn sich Wort und Tat einer Person widersprechen oder Vereinbarungen nicht eingehalten werden.
Zuerst schilderst du wie der andere gemäß seinen Aussagen handeln wollte und dann was er tatsächlich getan hat. Die selbstsichere Aussage soll möglichst sachlich beschreiben was geschehen ist und nicht den anderen in der Person abwerten.
Beispiel:
- „Ich war einverstanden, dass du dich bei mir Zuhause bedienen kannst, wenn du mich vorher fragst. Aber jetzt sehe ich, dass du den ganzen Kühlschrank leer gegessen hast. Ich finde das nicht in Ordnung, ich möchte gern wissen was du dazu zu sagen hast.”
Häufig genügt ein minimum an Selbstbehauptung, wenn jedoch der andere nicht darauf eingeht, so sollten die eigenen Interessen schrittweise deutlicher und entschlossener formuliert werden.
Eine Frau befindet sich mit ihrer Freundin in einer Gaststätte und ein Mann lädt sie immer wieder ein, etwas mit ihm zu trinken.
- Stufe 1: „Das ist sehr nett von ihnen. Aber wir sind hier um etwas miteinander zu besprechen. Trotzdem vielen Dank für das Angebot.”
- Stufe 2: „Nein, danke wir möchten uns lieber unterhalten!“
- Stufe 3: Dies ist das letzte Mal, dass ich ihnen sage, wir möchten Ihre Gesellschaft nicht. Bitte lassen sie uns in Ruhe!
Ob eine Ankündigung ernst genommen wird, hängt davon ab wie sie hervorgebracht wird. Geschieht dies sehr aufgebracht mit wütender Stimme, so klingt sie leicht wie eine leer geäußerte Drohung und wird nicht ernst genommen. Wie du siehst musst du hier klare Grenzen setzen, die deine Bedürfnisse und Rechte nicht verletzen!
Mache ein paar Übungen um deine Selbstliebe zu stärken und ein komplett neues Lebensgefühl zu bekommen! Hilft dir ebenso dabei selbstsicheres Verhalten zu integrieren.
Allgemeine Tipps um sicheres Auftreten gewährleisten zu können
Selbst-Bewusstsein hängt immer der Körperhaltung nach. Unsere physische Darstellung ist ein wichtiger Persönlichkeits-Faktor und wird vom Gegenüber immer genau durchscannt. Auch unbewusste Reaktionen werden wahrgenommen. Du kannst hier schon viel machen um sicheres Auftreten zu gewährleisten indem du auf deine Körperhaltung, Sprache, Ausdruck und Atmung achtest.
Achte auf eine aufrechte Körperhaltung
Nehme eine Standhafte und aufrechte Haltung ein, deine Schultern nach hinten und die Brust heraus. Schon alleine dadurch wirst du innerlich selbstsicherer werden.
Eine klare und deutliche Sprachen
Spreche transparent und klar, so das dein gegenüber leicht folgen kann. Bringe deutlich zum Ausdruck was du möchtest und formuliere klare Aussagen.
Denke an deine Atmung
Atme tief und ruhig in die Bauchregion, dass entspannt das Zwerchfell und nimm so schon einiges an Nervosität. Inhaltliche Botschaften werden dadurch aussagekräftiger und deine Aussprache sicherer.
Wie du siehst kann man so schon sicheres auftreten erzeugen und im Alltag deine Persönlichkeit stärken. Nein sagen lernen bedeutet höflich ablehnen, klare Grenzen setzen und zu deiner Meinung und deinen Rechten stehen. Sich selbst zu finden stärkt auch nochmal dein Selbstbewusstsein und und deine innere Stärke.
Reflektiere auch mal in die Situationen zurück und lass sie neu abspielen so wie du normal handeln wollen würdest.
Übernehme einfach die Kontrolle über dich selbst und übernehme die Verantwortung über dein Leben. Absolut nichts steht dir im Weg. Ich hoffe du kannst meine Tipps umsetzen und selbstsicherer werden.
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